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Kunst am Bau Kooperative Leitstelle der Polizei Berlin und der Berliner Feuerwehr (KLST)

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Abbildung oben: Luftbildvisualisierung Standort Gallwitzallee  © Architekturentwurf: bba:architekten © Visualisierung: cube visualisierungen / Abbildung unten: Luftbildvisualisierung Standort Nikolaus-Groß-Weg © Architekturentwurf: eggersmende architekten © Visualisierung: cube visualisierungen Abbildung oben: Luftbildvisualisierung Standort Gallwitzallee © Architekturentwurf: bba:architekten © Visualisierung: cube visualisierungen / Abbildung unten: Luftbildvisualisierung Standort Nikolaus-Groß-Weg © Architekturentwurf: eggersmende architekten © Visualisierung: cube visualisierungen

Land Berlin, vertreten durch die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt

Offener zweiphasiger Kunst-am-Bau-Wettbewerb

Teilnahmeberechtigt

Professionell tätige bildende Künstlerinnen und Künstler sowie Arbeitsgemeinschaften von professionell tätigen bildenden Künstlerinnen und Künstlern

Zulassungsbereich

Offen

Frist

2026-05-04 16:00:00

Wettbewerbsaufgabe

Gegenstand des Kunstwettbewerbs
Gegenstand des Kunstwettbewerbs sind Entwurf und Ausführung der Kunst am Bau für die Kooperative Leitstelle der Polizei Berlin und der Berliner Feuerwehr (KLST) an den Standorten Gallwitzallee 87, 12249 Berlin-Lankwitz (Bezirk Steglitz-Zehlendorf) und Nikolaus-Groß-Weg 2, 13627 Berlin-Charlottenburg Nord (Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf).


Aufgabe des Kunstwettbewerbs
Aufgabe des Wettbewerbs ist es, Kunst am Bau zu entwickeln, welche beide Standorte in einem künstlerischen Beitrag miteinander verbindet, einen identitätsstiftenden Bezug zur kooperativen Bearbeitung der Notrufe unter 110 und 112 herstellt und durch künstlerische Qualität und Ausdruckskraft überzeugt. Der künstlerische Beitrag kann sich dabei mit den Themen Sicherheit und Kooperation auseinandersetzen, der Arbeit von Polizei und Feuerwehr und/oder mit der Architektur und dem räumlichen Umfeld.

Gesucht wird ein eigens für diese Wettbewerbsaufgabe auf Grundlage des individuellen künstlerischen Schaffens entwickelter künstlerischer Beitrag.

Wahl des künstlerischen Mediums
Mit Ausnahme des Einsatzes von Wasser sowie von Audio, Video, Licht und anderen Installationen, die eine Stromversorgung benötigen, ist die Wahl des künstlerischen Mediums den Teilnehmerinnen und Teilnehmern freigestellt, soweit die Nutzung und die Sicherheit des jeweiligen Bearbeitungsbereiches nicht eingeschränkt wird und die Urheberrechte der Architekten beachtet werden.

Partizipative Ansätze sind nicht möglich. 

Anlass
Mit dem Neubau einer Kooperativen Leitstelle (Gallwitzallee 87, 12249 Berlin-Lankwitz (Bezirk Steglitz-Zehlendorf) – Teilprojekt 1) und der Errichtung eines Erweiterungsbaus sowie der Sanierung des Bestandsgebäudes (Nikolaus-Groß-Weg 2, 13627 Berlin-Charlottenburg Nord (Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf) - Teilprojekt 2+3) wird eine einheitliche Einsatzleitzentrale für die Berliner Polizei und Feuerwehr geschaffen. Beide Behörden werden die Gebäude, die mit gemeinsamer Technik und Ausstattung betrieben werden, kooperativ nutzen. Diese stadt- und behördenübergreifende Kooperation spiegelt sich in der räumlichen Gestaltung sowie der technischen Ausstattung. Gemeinsam sind den beiden Standorten als Teil der kritischen Infrastruktur des Landes aufgrund ihrer Nutzung auch die hohen Sicherheitsanforderungen, die von der Architektur berücksichtigt werden müssen, etwa um die Gebäude vor äußeren Angriffen schützen zu können. Die Standorte sind nur teilweise und nur mit Anmeldung für Besuchergruppen zugänglich. Neben Büros, Betriebs- und Aufenthaltsräumen finden sich in den Gebäuden Ausweich- und Ersatzräume sowie große Bereiche für die erforderliche Technik.

Teilprojekt 1 (TP 1)
Der Neubau der Kooperativen Leitstelle in der Gallwitzallee liegt zentral auf der Liegenschaft der Polizeidirektion 4 und wird durch einen Sicherheitszaun umschlossen. Das 3-geschossige Gebäude ist als monolithischer Ziegelblock gestaltet. Durch unterschiedliche Farbnuancen ergibt sich eine horizontale Gliederung der Fassade. Die Erschließung erfolgt durch ein eingeschossiges, vorgelagertes Empfangsgebäude. Im 1. OG befinden sich als zentrale Räumlichkeiten der 2-geschossige sog. 24/7-Bereich sowie die nicht ständig besetzte Landesbefehlsstelle für Sondereinsätze. Die durch eine mobile Wand voneinander getrennten Räume sind über eine sogenannte Führungskanzel einsehbar. Oberhalb davon befindet sich die sogenannte Besucherkanzel.

Teilprojekt 2 und 3 (TP 2 + 3)
Der Erweiterungsbau (TP 2) am Nikolaus-Groß-Weg schließt sich als 3-geschossiger Flachdachbau an das vorhandene Bestandsgebäude (TP 3) in Form eines rechteckigen Baukörpers an. Die größtenteils geschlossene Fassade besteht oberhalb des EG aus einer Metallkassettenfassade, deren Elemente in weißen Farbtönen und durchgängiger Perforierung geplant sind. Der Anschluss an das Bestandsgebäude erfolgt über eine 3-geschossige verglaste Fuge, über die beide Gebäudeteile erschlossen werden. Im 1. OG befinden sich als zentrale Räumlichkeiten die Einsatz- und Betriebsräume, die aus dem Besprechungsraum im 2. OG einsehbar sind.

 

Infos

Auslober: 
Land Berlin, vertreten durch die
Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt 
in Abstimmung mit 
der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, 
der Senatsverwaltung für Inneres und Sport, 
der Polizei Berlin und der Berliner Feuerwehr

Bauherrin
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen

Bedarfsträger 
Senatsverwaltung für Inneres und Sport

Nutzerin
Polizei Berlin und der Berliner Feuerwehr

Wettbewerbssteuerung: 
Peter Langen, Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt

Wettbewerbsbetreuung: 
Gabriele Karau, kk-archpro

Art des Wettbewerbsverfahrens
Die Auslobung erfolgt als offener, zweiphasiger Kunstwettbewerb für professionell tätige bildende Künstlerinnen und Künstler und Arbeitsgemeinschaften von professionell tätigen bildenden Künstlerinnen und Künstlern. Der Zulassungsbereich ist uneingeschränkt.

Zusammenfassung der Termine
Kunstwettbewerb 1. Phase:
Di., 10.02.2026: Veröffentlichung der Bekanntmachung und Ausgabe der Auslobungsunterlagen auf der Online-Wettbewerbsplattform
Fr., 06.03.2026, 16:00 Uhr MEZ: Frist für Einreichung schriftlicher Rückfragen zur Auslobung 
Bis 20.03.2026, 16:00 Uhr MEZ: Beantwortung der Rückfragen
Mo., 04.05.2026, 16:00 Uhr MEZ: Einreichung der Ideenskizze Phase 1 – digital über die Online-Plattform 
Mo./Di., 08./09.06.2026: Preisgerichtssitzung (zweitägig) Phase 1
 
Kunstwettbewerb 2. Phase:
Do, 11.06.2026: Vorinformation der bis zu 12 Teilnehmenden für die Phase 2 
Di, 16.06.2026: Freischaltung Link für Bearbeitung Phase 2  
Di., 23.06.2026: Ortsbesichtigung Künstlerinnen und Künstler (fakultativ) 
Do., 25.06.2026, Rückfragenkolloquium (verpflichtend, Videoschalte)
Fr., 17.07.2026, 16:00 Uhr MEZ : Frist zur Einreichung der schriftlichen Rückfragen (über die Wettbewerbsplattform)
Fr., 07.08.2026: Beantwortung der schriftlichen Rückfragen
Mi, 21.10.2026, 16:00 Uhr MEZ: Einreichung der Wettbewerbsentwürfe zweiten Phase
Di., 24.11.2026: Preisgerichtssitzung der Phase 2

Realisierung
Ab Dezember 2026 Ausarbeitung/Planung des ausgewählten Projektes und Realisierung 2027-2029

Kostenrahmen Realisierung
Für die Realisierung der Kunst am Bau für die beiden Standorte der Kooperativen Leitstelle der
Polizei Berlin und der Berliner Feuerwehr stehen insgesamt bis zu 336.000 EUR (dreihundertsechsunddreißigtausend Euro) inkl. MwSt. für Honorare, Regie-, Material- und
Herstellungskosten einschließlich aller Nebenkosten zur Verfügung. 

Aufwandsentschädigung 
Die Teilnehmenden der ersten Wettbewerbsphase erhalten keine Aufwandsentschädigung. 
Jede/jeder Wettbewerbsteilnehmerin/Wettbewerbsteilnehmer (bis zu 12 Einzelbewerbungen oder Arbeitsgemeinschaften) der zweiten Wettbewerbsphase erhält eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 4.400 EUR (viertausendvierhundert Euro) inkl. MwSt., sofern eine den Auslobungsbedingungen entsprechende Arbeit fristgerecht eingereicht wird. Arbeitsgemeinschaften erhalten wie die Einzelbewerbungen ebenfalls 4.400 Euro brutto.
Im Falle einer Beauftragung wird die Aufwandsentschädigung auf das Künstlerinnen-/Künstlerhonorar angerechnet.

Preise
Es werden keine Preise vergeben.

Preisgericht
Stimmberechtigte Fachpreisrichterinnen und Fachpreisrichter 

Cécile Dupaquier, Künstlerin              
Prof. Övül Ö. Durmusoglu, Kuratorin  

Ingeborg Lockemann, Künstlerin                    
Andreas Schmid, Künstler

Ständig anwesende Stellvertretung (Fachpreisrichterin)        
Andrea Pichl, Künstlerin


Sachpreisrichterin/Sachpreisrichter        
Björn Bergfeld, bbp:architekten
Michael Horn, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen
Philipp Klein, Berliner Feuerwehr

Stellvertretende Fachpreisrichterinnen        
Antonia Hirsch, Künstlerin
Pia Lanzinger, Künstlerin

Stellvertretende Sachpreisrichterinnen/Sachpreisrichter            
Sven Eggers, eggersmende architekten
Thomas Schnitzer, Polizei Berlin
Carolin Senftleben, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen


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Support zum Online-Verfahren
Der Support ist erreichbar von Mo – FR von 08:00 – 16:00 Uhr
unter Tel. 0761/7745530 oder per Mail unter stoecks@wettbewerbe-aktuell.de

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